Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen: 70.000 unbezahlte Überstunden; Nordrhein-Westfalen

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70.000 unbezahlte Überstunden

Rund 70.000 geleistete Überstunden hat das Land NRW seinen Beschäftigten im Jahr 2019 ersatzlos gestrichen. Darauf verwies die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und fordert Lebensarbeitszeitkonten sowie mehr Personal. Die Gewerkschaft bezieht sich auf eine kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion NRW zum Thema „Verfallene Zeitguthaben bei Beschäftigten der Landesverwaltung“, in der die verfallenen Überstunden genau ausgewiesen sind. Besonders eklatant sei das Problem in der Justiz. Hier haben die Beschäftigten bereits mehr als 31.000 unbezahlte Überstunden geleistet. Für die ver.di ist das nicht hinnehmbar: „Wir fordern den Arbeitgeber auf, Lebensarbeitszeitkonten einzurichten, statt geleistete Arbeitsstunden ersatzlos zu streichen“, erklärt Dirk Hansen, Landesfachbereichsleiter Bund+Länder, ver.di NRW. Ver.di erneuert in diesem Zusammenhang ihre grundsätzliche Forderung nach einer aufgabengerechten Personalausstattung in der Landesverwaltung. Außerdem seien weitere Anreize, wie beispielsweise die Unterstützung von PendlerInnen dringend erforderlich, um auch zukünftig qualifiziertes und motiviertes Personal zu gewinnen und zu halten.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2019


 

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