Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen: Beurteilungsrichtlinien diskriminierungsfrei?; 11-12/2018

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Beurteilungsrichtlinien diskriminierungsfrei?

„Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die untersuchten Beurteilungsrichtlinien strukturell keine diskriminierende Wirkung entfalten.“ So lautet das Fazit des Sachstandsberichts „Evaluation der Beurteilungsrichtlinien“, den Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach (CDU) im November dem Ausschuss für Gleichstellung und Frauen des Landtags vorstellte. Für Sabine Graf, stellvertretende DGB Vorsitzende in NRW, spricht die Realität in der Landesverwaltung eine andere Sprache: „Der Frauenanteil nimmt mit steigender Besoldungsgruppe deutlich ab und trotz überdurchschnittlicher Bildungsabschlüsse erhalten Frauen seltener Spitzennoten als ihre männlichen Kollegen. Wie dies zusammenpassen soll, lässt die Ministerin unbeantwortet. Um Beurteilungsfehler zu vermeiden, braucht es gleiche Standards in allen Bereichen. Warum gilt nur in manchen Bereichen eine Pflicht zur Schulung für Beurteiler? Warum gibt es nicht überall ein Monitoring-System, mit dessen Hilfe Beurteilungsergebnisse geschlechtsspezifisch und arbeitszeitbezogen ausgewertet und veröffentlicht werden?“ Weitere Vorschläge der Gewerkschaften zur Verbesserung der Situation lägen seit langem auf dem Tisch.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2018


 

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